Lagebericht & Ergänzungen | Grundlagen des Konzerns

1.5 Wertschöpfung

Mit der Wertschöpfungsrechnung möchten wir zeigen, in welchem Umfang Bayer zum öffentlichen und privaten Einkommen beigetragen hat. Diese Betrachtung macht deutlich, welchen Wert wir mit unserem wirtschaftlichen Handeln für unsere Interessengruppen schaffen. Wir definieren die Wertschöpfung als die von Bayer im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete Leistung abzüglich der Kosten der bezogenen und verbrauchten Güter und Leistungen sowie Abschreibungen.

Die Unternehmensleistung des Bayer-Konzerns betrug im Jahr 2013 41,4 Mrd €. Die Wertschöpfung verbesserte sich um 9 % auf 14,5 Mrd €. Von der Wertschöpfung entfielen 9,4 Mrd € (64 %) auf die Mitarbeiter, 1,7 Mrd € (12 %) auf die Aktionäre, 0,7 Mrd € (5 %) auf Fremdkapitalgeber und 1,3 Mrd € (9 %) auf den Staat. Der verbleibende Teil wurde im Unternehmen als Rücklage thesauriert.

Neben den direkten Mittelflüssen schafft der Konzern auf vielfältige Weise Wert für seine Interessengruppen. Im Mittelpunkt steht die Wertschöpfung durch innovative Produkte und Lösungen in unseren Kerngeschäftsfeldern. Wir führen Produktionsstandorte in aller Welt, investieren in Forschung und Entwicklung vor Ort, arbeiten mit internationalen sowie lokalen Lieferanten und leisten einen Beitrag zur volkswirtschaftlichen Entwicklung in unseren Zielmärkten. Als Arbeitgeber sorgen wir für Arbeitsplätze in Industrie- wie in Schwellen- und Entwicklungsländern sowie für Kaufkraft durch Löhne und Gehälter und stützen die öffentliche Infrastruktur durch regionale Steuern.

Letzte Änderung: 28. Februar 2014  Copyright © Bayer AG
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