Lagebericht & Ergänzungen | Grundlagen des Konzerns

1.6 Unternehmensumfeld

Bayer wird bei seiner unternehmerischen Tätigkeit sowohl durch das wirtschaftliche als auch durch das gesellschaftliche Umfeld beeinflusst. Gleichzeitig prägen wir durch unser wirtschaftliches Handeln dieses Umfeld mit.

Wirtschaftliches Umfeld

Das Wachstum der Weltwirtschaft lag im Jahr 2013 auf Vorjahresniveau. Bremsend wirkte weiterhin die Krise in einigen Ländern Europas, insbesondere aufgrund der andauernden Konsolidierung der Staatshaushalte und der hohen Arbeitslosigkeit. Der Trend war jedoch positiv – im Jahresverlauf kehrte die europäische Wirtschaft nach mehreren Quartalen der Rezession zu einem geringfügigen Wachstum zurück. In den USA legte die Wirtschaftsleistung weiter zu, allerdings weniger stark als im Vorjahr, während die Schwellenländer erneut den größten Beitrag zum globalen Wachstum lieferten. Positive Impulse für die Weltwirtschaft kamen zudem von der weiterhin sehr expansiven Geldpolitik in den Industrieländern.

Wirtschaftliches Umfeld [Tabelle 3.1.1]
  Wachstum* 2012 Wachstum* 2013
Welt 2,6 % 2,5 %
EU -0,3 %** 0,1 %
davon Deutschland 0,7 % 0,4 %
USA 2,8 %** 1,9 %
Schwellenländer*** 4,8 %** 4,7 %

* reales Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, Quelle: Global Insight, ausgenommen Deutschland: Quelle: Statistisches Bundesamt

** revidiert

*** Darin enthalten sind rund 50 Länder, die Global Insight in Anlehnung an die Weltbank als Schwellenländer definiert. Stand: Februar 2014

Mehr zum wirtschaftlichen Umfeld unserer Teilkonzerne wird in Kapitel 4 beschrieben.

Gesellschaftliches Umfeld

Als Unternehmen ist Bayer Teil der Gesellschaft. Daher ist die wirtschaftliche Tätigkeit eng mit dem gesellschaftlichen Umfeld verbunden. In den vergangenen Jahren hat der Einfluss unserer Stakeholder auf das unternehmerische Handeln kontinuierlich zugenommen. Ihre Erwartungen hinsichtlich einer nachhaltigen Entwicklung beeinflussen die gesellschaftliche Akzeptanz des Unternehmens und damit den Geschäftserfolg. Wir nehmen die vielfältigen Erwartungen unserer Stakeholder ernst und berücksichtigen diese soweit möglich bei der Ausgestaltung unseres Geschäfts. Aus der Bewertung der Erwartungen und Anforderungen erhalten wir wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unseres Wirtschaftens, unseres Risikomanagements und unserer Berichterstattung. Zugleich können wir im offenen Dialog mit unseren Stakeholdern den gesellschaftlichen Wert unserer Produkte und Leistungen deutlich machen. Dies ist eine zunehmend wichtige Voraussetzung für den Erfolg unseres Geschäftsmodells.

Mehr zum Stakeholder-Engagement finden Sie in Kapitel 6 „Nachhaltigkeit“.

Letzte Änderung: 25. Juli 2014  Copyright © Bayer AG
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